Pressemitteilung

Alexander Throm MdB fordert Zurückweisungen an den Grenzen, wenn es nicht bald zu einem funktionierenden Gemeinsamen Europäischen Asylsystems kommt

Der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Aufenthaltsrecht Alexander Throm MdB fordert ein striktes Durchgreifen, auch mit Zurückweisungen an den nationalen Grenzen, sollte es nicht bald zu einem funktionierenden Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) kommen.

In der Diskussion über Zurückweisungen stellt Throm klar: „Wir brauchen ein besseres und gemeinsames europäisches Asylsystem, welches eine gerechtere Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU Länder garantiert. Dabei muss insbesondere Deutschland entlastet und auch die sogenannte Sekundärmigration zurückgedrängt werden. Sollte es bei dem EU-Gipfel Ende Juni keinen grundsätzlichen Durchbruch beim GEAS geben, dann ist es Zeit, dass Deutschland seine bisherige Praxis an den Grenzen ändert. Dann müssen wir Zurückweisungen an unserer Grenze durchsetzen. Dann müssen Personen, die bereits über einen sicheren Drittstaat einreisen, also schon in einem anderen Land der EU registriert sind, an der Grenze unmittelbar zurückgewiesen werden. Dies müssen wir bereits heute auch unseren Freunden in der EU deutlich machen“, so Throm weiter.

Sekundärmigration bezeichnet Bewegungen von Migranten, die ihren Lebensmittelpunkt von einem EU-Land eigenständig in ein anderes verlegen, unabhängig davon, in welchem EU-Land sie ankamen, wo ihr Asylverfahren läuft oder ob sie einen Asylstatus besitzen.

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