Pressemitteilung

Politische Unterstützung für das Ehrenamt

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Alexander Throm MdB begrüßten über 60 Ehrenamtliche zu einem Dialoggespräch in Bad Rappenau.

Ein Rückzugsort für Angler auf historischer Seefläche, Nachwuchsprobleme, Anforderungen wegen Sicherheitskonzepten für Veranstaltungen und die Herausforderung, die neue DSGVO rechtssicher umzusetzen – die Anliegen, die den Vereinsvorsitzenden aus Bad Rappenau, Bad Wimpfen, Kirchardt und Siegelsbach auf dem Herzen lagen, waren vielfältig. Auf Initiative von Alexander Throm MdB diskutierten über 60 Vereinsvorsitzende und ehrenamtlich Engagierte mit Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Vertretern aus der Kommunalpolitik und dem Bundestagsabgeordneten Throm über die politischen Anforderungen und Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Vereinsarbeit und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

„Wir sind selbst vielfältig ehrenamtlich engagiert und wissen um die Schwierigkeit in der heutigen Zeit Menschen für ein Ehrenamt, sei es eine Kandidatur für den Gemeinderat oder ein Amt in einem Verein, zu begeistern. Die Chance der Vereine liegt darin, Kinder und Jugendliche durch außergewöhnliche Angebote, wie beispielsweise ein Ferienprogramm, schon frühzeitig mit der Vereinsarbeit vertraut zu machen“, erklärte Gurr-Hirsch in Bezug auf die große Sorge des ausbleibenden Nachwuchses. Das Mentorenprogramm des Sozialministeriums des Landes sei eine gute Möglichkeit, Vereinsmitglieder für die Nachwuchsgewinnung fit zu machen, so Gurr-Hirsch weiter.

Auch strenge Auflagen für die Organisation öffentlicher Veranstaltungen gerade in Bezug auf Sicherheitsmaßnahmen und –kräfte beschäftigen viele Ehrenamtliche. "Die Menschen erwarten von uns – von der Politik, von der Exekutive und auch von Ihnen als Veranstalter, dass ihre Sicherheit auf Faschingsumzügen, Weihnachtsmärkten und Weinfesten zu jeder Zeit gewährleistet ist. In der heutigen Zeit ist dies leider mit einem entsprechend großen Aufwand verbunden, allerdings lassen wir die Vereine hier nicht im Regen stehen und unterstützen wo möglich“, betonte Throm.

Da in Bezug auf die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung große Unsicherheit unter den Vereinen herrscht, werden die Abgeordneten im kommenden Jahr eine gesonderte Veranstaltung mit dem Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit in Baden-Württemberg Dr. Stefan Brink initiieren.

Throm bedankte sich abschließend für das überwältigende Interesse und den sehr guten Austausch: „Ich danke Ihnen für Ihr Engagement in Ihren Vereinen vor Ort und richte die Bitte an Sie, jederzeit auf uns zuzukommen, wenn Sie politischen Veränderungsbedarf sehen, um Ihre Vereinsarbeit gut ausführen zu können“.

Im Januar wird der nächste Dialog mit den Vereinen aus Eppingen, Gemmingen, Ittlingen, Massenbachhausen und Schwaigern stattfinden. Das Format wird dann alle Vereine im Bundestagswahlkreis von Herrn Throm erreicht haben.

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