Alexander Throm MdB

Alexander Throm MdB fordert härtere Strafen für Gaffer: „Die Justizministerin muss endlich liefern“

Während in Baden-Württemberg die lang ersehnten Sommerferien erst begonnen haben, neigen sich die Ferien in anderen Bundesländern schon wieder dem Ende zu. Wer jetzt auf dem Weg in den Urlaub ist oder sich bereits wieder auf dem Rückweg nach Hause befindet, braucht viel Geduld auf den Straßen:
durch das erhöhte Verkehrsaufkommen sind stockender Verkehr und kilometerlange Staus auf den Autobahnen keine Seltenheit.

Besonders jetzt  sei es sehr wichtig, sofort eine Rettungsgasse zu bilden, sobald sich der Verkehr verlangsamt oder sich ein Stau bilde, kommentiert der Heilbronner Bundestagsabgeordnete Alexander Throm. Bei einem Unfall zähle für die Rettungskräfte jede Sekunde, um zu den Verletzten zu gelangen und schnellstmöglich helfen zu können. Für Gaffer, die mit ihrem Handy lieber den Unfall filmen als zu helfen und eine Rettungsgasse zu bilden, hat Throm kein Verständnis: „Gaffer gefährden mit ihrer taktlosen Sensationsgier das Leben anderer und verletzen den höchsten Persönlichkeitsbereich, indem sie verletzte und verstorbene Personen schamlos filmen und sich am Leid Anderer ergötzen. Pietätlose Opferdarstellung und Behinderung von Rettungskräften sind keine Kavaliersdelikte!“

Zwar habe der Bundesrat dem Bundesjustizministerium bereits vor über einem Jahr einen Gesetzesentwurf gegen Gaffer vorgelegt, aber seitdem sei im Bundesjustizministerium nichts passiert. Throm habe sich diesbezüglich schon mehrfach an das SPD-geführte Ministerium gewandt und bereits vor Monaten der damals amtierenden Justizministerin Barley geschrieben, aber keine Rückmeldung erhalten.  In einem Brief an die neue Justizministerin Lambrecht habe Throm seine Forderung erneuert, das Vorhaben zügig anzugehen. „Seit Monaten herrschen im Justizministerium Vakuum und Untätigkeit.  Die Justizministerin muss endlich liefern“, mahnt der Abgeordnete.